   | Mission 501: Das kleine Glück 21:13-03:23 [22:57-1:10]:
Es sind die kleinen Dinge im Leben, die das Leben lebenswert machen: "Zum Glück hab'
ich mich nicht angeschnallt - da brauch' ich mich jetzt schon nicht abschnallen".
So dringt die liebliche Stimme des soeben erwachten Herrn Wipplinger durch den Nebel
absoluter Übernächtigung ans Ohr des beinahe bewusstlosen Herrn Warnick - nachdem
dieser heldenhaft zwei Stunden lang bei Eisglätte durch das slowenische Hinterland
gefahren war. Es dämmert. Seit Stunden schon kein Red Bull mehr zur Hand.
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   | Mission 498: Bis zum Hals 19:11-23:16 [21:14-22:41]:
Da der vertraulich link des vertraulich link kein wirkliches Interesse
an der exakten Dokumentation seines Objektes zu haben scheint, wurden die Berichterstatter
im Geheimen durch im Untergrund agierende Interessenskollegen mobilisiert. Und das
mehrfach. Und auch mehrfach ohne Erfolg. Denn die Geheimniskrämerei des fränkischen
Höhlenforschers ist ebenso Grenzbefreit wie Deutschland. Aber: Wir
schaffen das!
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| Mission 497: Klein von Wuchs und schwach im Geiste 11:15-22:35 [16:26-22:17]:
Es weht ein wahrhaft apokalyptischer Wind.
Definition "Apokalyptischer Wind": Der Laie stelle sich den Wind
vor, der seinerzeit in Stalingrad geweht und schon damals zu nicht unerheblichen
Schwierigkeiten geführt hat. Allerdings in etwa 40 Grad weniger kalt - aber mit 5
°C und der bemerkenswerten Stärke noch immer unerträglich.
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| Mission 496: Peinlich berührt 11:15-20:33 [13:29-20:14]:
Herr vertraulich link in seinem Element. Hektik bestimmt den Vormittag.
Man streitet zunächst darüber, zu welchem Loch vorgedrungen wird. Plötzlich ist klar,
dass die vier Franken und der Rosenheimer die Poni befahren werden
- man sprach von 114 Metern Tiefe und allerhand Abseilstrecken.
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  | Mission 495: Unglücksvermutung 11:11-20:53 [13:33-20:11]:
Der Schatzmeister hat ein neues Hand-Funken-Set spendiert - um während der langen
Fahrt ins Ausland besser Befehle erteilen zu können. Befehle sind wichtig.
Sonst entsteht Chaos. Im Nachgang muss allerdings festgestellt werden, dass kein
einziger echter Befehl gebellt wurde. Stattdessen wurden mit einer unglaublichen
Ausdauer schlimmste Weisheiten in den Äther kolportiert. Pausenlos.
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  | Mission 494: Verwachsen 12:00-20:19 [16:13-18:51]:
Man steht am Abhang.
Man stand schon oft am Abhang. Doch dieses Mal wurde man genötigt, das geschulte
Auge über die nähere Topologie streichen zu lassen, um den offensichtlichen
Eingang zum Schacht selbst zu finden. Die ganz klare Störung des Geländes sei doch
auf den ersten Blick zu erkennen - hieß es.
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  | Mission 493: Die richtige Länge 11:11-20:53 [12:05-13:45]:
Korpulent wie eh und je feiern alle angekündigten Herren mit respektablen
23 Minuten Verspätung ihr pünktliches Eintreffen am Versammlungsort.
Antiidiotikum wird herumgereicht. Schadet nie. Es herrscht Freude.
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  | Mission 492: Rennomiersuspensorium 09:11-21:13 [10:20-12:01]:
Der Abreisetag ist für gewöhnlich Garant für Spannung. Wie hoch wird der Preis für
die Luxusunterkunft dieses Mal ausfallen? 10 Euro? 20? 50? Oder mehr?
Nach langem hin und her wird verlautbart, dass 17 Euro zu hinterlegen seien. Pro
Person und Nacht. Halbe oder auch Drittel-Nächte zählen voll. Nicht vorhandene Küchen
oder gar fehlende Fernseher zählen ebenfalls nicht.
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  | Mission 491: Give me your name - or i'll send troops 12:04-21:51 [12:53-17:17]:
Man steht unbeholfen auf der Straße und legt behutsam die Kasparkostüme an. Die Machete
liegt griffbereit im Wagen. Plötzlich bleibt ein dunkles, von einem vertraulich link
gelenktes Kraftfahrzeug neben dem Einsatzaudi stehen. Herr Wipplinger wendet sich
pikiert ab, während Herr Konopac dem Neuankömmling umgehend zu verstehen gibt "What's
your name!" - zum einen, um vertraulich link, zum anderen aber, um
zu wissen, wer später den Audi vertraulich link haben wird.
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  | Mission 490: Beutelbrand und ERR 40 11:57-23:30 [14:30-19:22]:
Obwohl mit zunehmendem Alter immer mehr Gedanken
um die Zipperlein des Alters und die eigene ferne Vergangenheit kreisen, geschieht
es doch ab und an, dass man sich völlig neuer Gedanken annimmt und diese zu analysieren
sucht.
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